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Jugend

Eine Gruppe engagierter Jugendlicher unserer Kirchengemeinde trifft sich in der Regel jeden ersten Dienstag im Monat zum Mitarbeiterkreis (MK).

Es gibt einen kurzen geistlichen Impuls, wir besprechen die nächsten Veranstaltungen und planen unsere Projekte für die nächsten Wochen. Außerdem erfahren wir Aktuelles von der Dekanatsjugend, wir probieren Spiele und neue Lieder aus und haben jede Menge Spaß. Als wichtigste Events haben sich in den letzten Jahren unsere lange Osternacht, die MK-Freizeit und die „Church-Night“ vor dem Reformationsfest etabliert. Aber auch am Gemeindefest und in den Gottesdiensten sind wir zur Stelle, wenn wir gebraucht werden. Zu erkennen sind wir dann meist an unseren leuchtend blauen Pullis. Die Konfirmandenkurse, -freizeiten und besondere Events für die Konfis werden ebenfalls von den jugendlichen Mitarbeitern begleitet. Wir freuen uns, dass sich auch die Zusammenarbeit mit der Katholischen Jugend gut weiterentwickelt.
Wenn wir uns nicht wie derzeit nur bei Online-Konferenzen treffen können, liegt unser Treffpunkt im Untergeschoß des Pfarramts. Unserem Raum haben wir den Namen „Paprikeller“ gegeben, in Erinnerung an unser früheres Jugendcafé „Chilli“.
Wenn auch Ihr Lust habt, dabei zu sein, wendet Euch an Pfr. Thomas Huber, Michael Moser oder einfach an eine(n) von uns.

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aus dem Leben der Jugend...

Von Freudebringern, atemlosen Zoomkonferenzen und einer Instagram
-Aktion zur Passionszeit-

Gemeindejugend im Ausnahmezustand

Kaum war mit einiger Hoffnung der Mitarbeiterkreis (MK) unserer Gemeindejugend nach ihrer „Freizeit dahoam“ in den Herbst gestartet, da drohten Mitte Oktober neue Kontaktbeschränkungen und die Erkrankung von Pfr. Thomas Huber auch schon wieder, uns den Wind aus den Segeln zu nehmen. Doch so leicht wollten wir uns diesmal nicht ausbremsen lassen. Wie vor Ostern wollten wir auch im Advent den Gemeindegliedern eine kleine Freude bereiten. Digital koordiniert erarbeiteten Hannah und Valentin die Gestaltung unserer Weihnachtsgrußkarten, die Dekanatsjugendstelle vermittelte die Kostenübernahme durch die Stiftung Evangelische Jugendarbeit in Bayern (ein herzliches Dankeschön dafür an dieser Stelle), Michael organisierte den Druck und die Verteilung der Karten an unsere „Briefträger“, die ihren Job schließlich an kalten, dunklen Adventabenden bei ihren Spaziergängen erledigten. Rund 1600 Weihnachtsgrüße fanden so auf wundersame Weise in die Briefkästen unserer Gemeindeglieder, um für eine freudige Überraschung und ein Zeichen der Verbundenheit zu sorgen. Eine Reaktion darauf hat uns besonders gefreut: eine Dankeschönbrief mit einem lustigen Schneemann drauf und einem eingelegten Schein.

Doch auch in den Advents- und Weihnachtsgottesdiensten waren wir präsent: Justin und Philipp entzündeten Adventskranzkerzen, übernahmen Lesungen und Fürbitten, Korbinian, Emma, Anna, Valentin und Hannah sorgten bei den Weihnachtsgottesdiensten für den Empfang der Gottesdienst-besucher. Und dann war da auch noch unsere ganz eigene Adventandacht, die wir mit Pfr. Andreas Buchner in einem großen Kreis um den mit Kerzen beleuchteten Altar feiern durften. Wir waren wohl die letzten, die noch in einem Gottesdienst vor Weihnachten, begleitet von Justin an der Orgel, „Stern über Bethlehem“ singen durften. Punsch und Lebkuchen hinterher mussten zwar ausfallen, aber immerhin konnten wir doch unsere vorbereiteten Wichtelgeschenke austauschen und so gegenseitig eine Freude machen. Bianca in ihrer Quarantäne wurde auch nicht vergessen und bekam ihren Wichtel geliefert.

Dank unserer Messenger-Gruppe und Videokonferenzen gelingt es uns auch weiter ganz gut, untereinander in Kontakt zu bleiben, die nächsten Projekte auszubrüten oder auch mal einfach nur Spaß zu haben. Anfang Januar trafen wir uns im virtuellen Raum mit Dekanatsjugendreferentin Vroni Pummerer, die uns mit einem Online-Spiel bis zur Atemlosigkeit kreuz und quer durch unsere Wohnungen jagte, um irgendwelche ausgefallene Gegenstände vor die Kamera zu holen. Nebenbei erfuhren wir die neuesten Entwicklungen aus der Dekanatsjugend und beschlossen außerdem, einen eigenen Auftritt auf Instagram zu starten. Unter „ej.badreichenhall“ wollen wir von Aschermittwoch bis Ostern täglich einen Beitrag posten, der sich mit unserem Glauben, unseren Werten und Erleb-nissen als Christen befasst. Dabei ist durchaus Spontaneität gefragt – man darf also gespannt sein.

Gespannt waren wir auch auf den Jugendgottesdienst in St. Nikolaus „Sonntag auf´d Nacht“, den einige von uns auf Einladung von Pastoralassistentin Constanze Baer besuchten und gleich mit Lesebeiträgen integriert wurden. Zum Thema „Menschenfischer“ erlebten wir das Evangelium vom Fischzug des Petrus als Filmausschnitt, in dem Jesus und Petrus selbst zu Wort kommen und wir hörten, daß wirklich jeder zum Menschenfischer berufen ist, um andere zu motivieren, mit ihren spezifischen Eigenschaften und Fähigkeiten am Reich Gottes mit zu bauen.

Das wollen wir nun gleich umsetzen, indem wir uns gemeinsam mit der Katholischen Jugend beim Ökumenischen Jugendkreuzweg am 19. März einbringen.

Einen Monat vorher werden wir aber noch bei einem Online-Rätselabend der EJ Kulmbach, Ingolstadt und Traunstein um unsere Ehre kämpfen und außerdem sollen bis dahin auch unsere inzwischen flügge gewordenen „MK-Küken“ mit ihren leuchtend blauen Pullis ausgestattet sein.

Langeweile? Trübe Aussichten? Nicht mit uns!

mm